Wie man ein PASCAL-Programm portiert
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PASPORT erleichtert das Portieren von grafischen DOS-Pascal-Programmen auf Linux/SDL. Es benoetigt die Bibliotheken SDL und SDL_gfx. Der Vorteil liegt darin, dass die PASCAL-Funktionen sowie die erhalten bleiben
Um ein Programm zu portieren, muss 
1) die PAS-Datei in eine cpp umbenannt werden. 
2) der Header pasport.h eingebunden werden
3) die Syntax etwas umgestellt werden
4) das Programm mit pasport.cpp zusammen compiliert werden
Schritte 1, 2 und teilweise 3 uebernimmt das Script pasport.tcl (ohne weitere Syntax), Schritt 4 das Script c (Syntax: ./c [Programm]).

Kleine Unterschiede zwischen PASCAL und PASPORT
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a) Update
Nach jedem Aufruf einer Grafikfunktion unter PASCAL ist die Veraenderung auf dem Bildschirm sofort sichtbar. Unter SDL ist dies allerdings ein relativ zeitaufwaendiger Prozess, der beim Bildaufbau Pixel fuer Pixel viel Zeit verschlingt. Durch Anhaengen von 0 als letzten Parameter einer Grafikfunktion wird das Bildschirmupdate verhindert. Die Funktion update() fuehrt manuell ein Bildschirmupdate durch.
b) Gross- und Kleinschreibung
PASPORT ist natuerlich im Gegensatz zu PASCAL case sensitive. Viele Funktionen sind in verschiedenen Schreibweisen vorhanden (siehe pasport.h). Alle Schreibweisen (inclusive WrITelN usw.) kann ich aber nicht beruecksichtigen.
c) 3D-Funktionen
Die Funktion dddpunkt bildet einen Punkt im Raum (struct dddcoord) auf dem Bildschirm ab. 
